Mein Schnupfen und ich
Allgemein Tagged Schnupfen Januar 11th, 2011Unangenehm, aber normal ist der Schnupfen. Alle Menschen sind wenigstens einmal im Jahr von Erkältung betroffen. Dabei schwört jeder auf unterschiedliche Heilmethoden. Der eine setzt auf Arzneimittel, der andere bedient sich lieber der Homöopathie.
Die Beschwerden
Die Nase läuft, die Stimme wird weniger, der Hals kratzt und das Atmen fällt schwer. Die Sinnesorgane lassen kaum noch Riechen und Schmecken zu. Der Schnupfen ist mal wieder da. Wie jedes Jahr. In seinem Verlauf wird der wässrige und klare Ausfluss der Nasenschleimhaut dickflüssiger. Eine verstopfte Nase und ständiges Niesen kommt dann meistens auch noch dazu.Die Ursachen
Viren sind für den Schnupfen verantwortlich. Sie befinden sich in der Atemluft oder in feinsten Tröpfchen, die beim Husten oder Niesen aus Nase und Mund ausgestoßen werden. Aus diesem Grund wird die Art der Infektionsübertragung auch Tröpfcheninfektion genannt. Die Krankheitserreger befallen die Nasenschleimhaut. Diese rötet sich und schwillt an. Die Schleimdrüsen produzieren dann vermehrt Ausfluss und der Schnupfen beginnt.Kinder sind oft besonders häufig von Schnupfen betroffen. Der Grund dafür ist, dass sie erst im Laufe der Jahre ihre Immunabwehr gegen Viren entwickeln. Das gehört jedoch zu den ganz normalen Vorgängen des Lebens. Eltern müssen sich deswegen keine Sorgen machen. Bei Problemen sollte man den Kinderarzt oder in einer stationären Apotheke fragen.
Die Folgen des Schnupfen
In der Regel ist ein Schnupfen harmlos. Größtenteils verschwindet er schon nach wenigen Tagen von alleine. Wenn der Schnupfen dagegen länger dauert, sollte man unbedingt einen Arzt aufsuchen. Vorallem wenn hohes Fieber und sostige Schmerzen hinzu kommen. Die Entzündung hat sich dann meist auch auf die Nasennebenhöhlen ausgebreitet.
Was kann helfen
Erste Empfehlung: Ab in den Mülleimer mit den gebrauchten Taschentüchern.
Unglücklicherweise kann man Schnupfenviren nicht ursächlich bekämpfen. Man kann nur die Symptome lindern.
Arzneimittel - Arzneimittel können helfen. Diese sollen die Gefäße in der geschwollenen Nasenschleimhaut verengen, was zu einer Beruhigung der Nasenschleimhaut führen kann. Jedoch ist bei Nasentropfen Vorsicht geboten. Nasentropfen sollten nicht mehr als drei Tage benutzt werden.
Nasentrofen - Schleimhäute sollten feucht gehalten werden. Auch homöopathische Nasentropfen werden von einigen empfohlen. Alternativ könnten Nasentropfen aus Salzwasser eine Linderung bringen. Physiologische Kochsalzlösungen werden von Apotheken geführt. Isotonische Kochsalzlösungen kann man auch selber recht leicht machen.
Dampfbad
Tee - Es gibt viele Tees, die bei Schnupfen helfen können. Zum Beispiel: Ein Kamillie-Salbei-Brombeerblättertee kann beruhigend und entzündungshemmend wirken.
Ein weiterer Tipp: Ein wahrer Virenkiller ist Zimt. Es wirkt keimtötend gegen Vieren, Baktierien und Pilze. Dazu kann man z.B. den Kräutertee mit einer Prise Zimt würzen.